Tagung | Workshop

Die Tagung ist ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.
Auch alle Nachrückplätze wurden vergeben.

Teilnehmende beachten bitte im aktualisierten Programm den früheren Beginn der Anmeldung vor Ort am 16. Januar von 12.15 bis 12.40. Sie erhalten dort Ihre Tagungsmappe und weitere Informationen.

Programm der Tagung als PDF: Programm_Diskurstagung-2015.pdf (37 Kb)

Keynote-Abstracts von Prof. Dr. Silke van Dyk und Prof. Dr. Daniel Wrana

 

Poststrukturalistische Diskursanalysen – von der Methodologie zur Forschungspraxis

DATUM: 16. – 17. Januar 2015

ORT: Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich 6

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Wir möchten mit dieser Veranstaltung an eine lebendige Diskussion anknüpfen und laden Nachwuchswissenschaftler_innen, Promovierende sowie an Methodologie und Praxis von (u.a. poststrukturalistischen) Diskursanalysen Interessierte herzlich zur Tagung am 16. und 17. Januar 2015 in die FH Düsseldorf ein.

Die Diskursanalyse wird in den deutschsprachigen Sozialwissenschaften mittlerweile immer öfter als Teil des qualitativen Methodenkanons genannt. Eingang fand sie vor allem durch die Arbeiten des französischen Sozialphilosophen Michel Foucault, dessen Offenheit bezüglich methodologischer Aspekte sowie des methodischen Vorgehens in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Diskussionen führte, in denen unter anderem folgende Aspekte thematisiert wurden: die Frage der Kombination diskursanalytischer mit bereits anerkannten Verfahren der qualitativen Sozialforschung (etwa der Grounded Theory) sowie die Kombination mit anderen Theorieansätzen (bspw. der Diskurstheorie von Ernesto Laclau & Chantal Mouffe), Forschungsprogrammen (u.a. Gouvernementalitätsstudien) und das Verhältnis zur Dispositivanalyse (siehe z. B. die Sammelbände von Angermüller/ van Dyk 2010, Glasze/ Mattissek 2009, Keller et al. 2010, 2011 oder Diaz-Bone 2006, van Dyk 2013).

Trotz vieler produktiver Auseinandersetzungen über methodische und methodologische Kombinations- und Erweiterungsmöglichkeiten, stellt insbesondere die Frage des konkreten diskursanalytischen Vorgehens eine anhaltende Herausforderung in der Forschungspraxis dar. Auch die Kombination von empirischer Sozialforschung und poststrukturalistischen Theorieansätzen wirft eine Vielzahl von Fragen auf. Wenngleich sich die Diskursanalyse zunehmend verbreitet, so finden sich noch lange nicht an allen Hochschulen Forschende, die diskursanalytisch arbeiten. Um jene Fragen zu diskutieren, die mit der Entscheidung für eine Diskursanalyse einhergehen, fehlt es gerade Promovierenden und „Nachwuchs“-Wissenschaftler_innen an geeigneten Angeboten.

Die Tagung will genau dieser Leerstelle begegnen. Promovierende und „Nachwuchs“-Wissen­schaft­ler_innen erhalten die Möglichkeit, das eigene diskursanalytische Projekt vorzustellen und damit verbundene Fragen und Unsicherheiten in einem geeigneten Setting gemeinsam mit anderen zu bearbeiten. Das Veranstaltungsformat verbindet Tagung und Workshop: im Mittelpunkt stehen die Präsentationen konkreter Projekte – nicht die abstrakte Methode/ Methodologie – und die Fragen der Teilnehmenden.

Begleitet wird die Tagung von Prof. Dr. Silke van Dyk (Universität Kassel) und Prof. Dr. Daniel Wrana (Pädagogische Hochschule der FH Nordwestschweiz), die mit je einer Keynote die Veranstaltung eröffnen und uns ihre Expertise während der gesamten Tagung zur Verfügung stellen.

Call for Papers BEENDET: Abstracts konnten bis zum 22. September 2014 eingereicht werden.

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ORGANISATION | KONZEPTION: Verena Eickhoff und Ann-Kathrin Stoltenhoff

UNTERSTÜTZT DURCH: Prof. Dr. Ruth Enggruber, Professur für Erziehungswissenschaft & Promotionsbeauftragte der FHD sowie von Prof. Dr. Fabian Virchow, Professur für Theorien der Gesellschaft und Theorien politischen Handelns, FHD.

KOSTEN: Die Tagung findet am Fachbereich 6, Sozial- und Kulturwissenschaften, statt und wird dankenswerterweise vom Präsidium der FH finanziell gefördert. Als Teilnahmebeitrag fällt daher lediglich eine Unkostenpauschale für Pausenverpflegung (Snacks & Getränke) in Höhe von 10 Euro an.